Baum für Baumhäuser

Baumhäuser bauen - ein großer Anreiz

Baumhäuser können leicht fertiggestellt werden. Dafür ist es notwendig, als erstes einen geeigneten Baum zu finden. Die Baumkrone sollte so beschaffen sein, dass die Bodenkonstruktion des Hauses auf vier Ästen zu liegen kommt. Diese müssen außerdem etwa rechtwinklig zueinander stehen. Der Baum darf zudem nicht krank sein oder brüchige Stellen besitzen. Dies muss vor Baubeginn auf jeden Fall geprüft werden. Wer geräumigere Baumhäuser bauen möchte, konstruiert diese allerdings von Anfang an besser auf Stelzen, wenn kein geeigneter Baum im Garten zu finden ist. Auch aus Sicherheitsgründen ist diese Variante zu bevorzugen. Bei Wind oder Sturm ist das Haus außerdem nicht abfällig, bleibt also ruhig an seinem Platz. Das stelzengestütze Haus kann in diesem Fall auch an den Baum heran, um ihn herum oder zwischen zwei Bäume gebaut werden. Auf diese Weise muss niemand auf seinen großen Traum, dem Leben am Baum, verzichten. Die Vielzahl der schon entstandenen Stelzenbauten spricht für diesen Bautyp. In jedem Fall muss als erstes die Bodenplatte des Baus hergestellt werden. Diese besteht in der Regel aus mehreren, mindestens zwei Zentimeter dicken Sperrhölzern. Sie werden entweder an einen Rahmen, der die Grundfläche des Hauses vorgibt, mit Sparrennägeln befestigt. Die zweite Variante ist die, dass die hergestellte Platte durch einen rückwärtigen Pfosten zusammengehalten wird. Zur Befestigung eignen sich Metallwinkel und Schrauben. Der Rahmen der Bodenplatte sollte mit Hilfe von Seilen am Baum befestigt werden, wenn das Haus direkt im Baum entstehen soll. Dies geschieht, um ihn nicht zu verletzen. Im Falle eines Stelzenbaus wird die Platte mit den Stelzen verschraubt, von denen 2,3, oder 6 mindestens 60 cm tief in den Boden um den Baum herum eingebracht wurden und die das Haus nach unten abstützen. Auf diese Bodenplatte werden senkrechte Kanthölzer geschraubt, die innen noch mit Winkeln verstärkt werden. Dies passiert auf allen vier Seiten. Fenster und eine Tür werden dann erst später ausgesägt. Als Dachunterbau werden Latten auf die Wände aufgelegt, die eine leichte Neigung aufweisen. So kann Regenwasser leicht abfließen. Als letztes wird Dachpappe auf die Balken montiert.